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 Jake Djones und die Hüter der Zeit von Damien Dibben

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Amay

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BeitragThema: Jake Djones und die Hüter der Zeit von Damien Dibben   Mi Jan 30, 2013 7:52 pm

Eine spannende Reise durch die Zeit erwartet uns in Damian Dibbens Debüt „Jake Djones und die Hüter der Zeit“. Erschienen ist der 353 Seiten umfassende Roman im September 2012 im Penaligon-Verlag und er verspricht der Auftakt einer interessanten Reihe zu werden.

Es begann wie ein vollkommen normaler Tag. Doch nach der Schule findet sich der 14-jährige Jake Djones plötzlich von zwei merkwürdigen Gestalten gekidnappt in einem Bentley wieder. Sie bringen ihn in eine Art Geheimversteck und erzählen ihm, seine Eltern wären Teil einer Organisation von Geschichtshütern, könnten durch die Zeit reisen und derzeit würden sie im Venedig des 16- Jahrhunderts vermisst. Und auch er selbst hätte die genetischen Voraussetzungen dafür. Natürlich hält Jake sie für verrückt. Trotzdem folgt er ihnen, neugierig wie er ist, als der gesamte Stützpunkt geräumt wird und alle Anwesenden sich auf ein altes Schiff begeben. Im letzten Moment gesellt sich auch Jakes Tante Rose zu ihnen und versichert ihm, dass alles, was man ihm gesagt hätte, der Wahrheit entspricht. Und dann begibt sich die gesamte Gruppe auf die Reise ins Jahr 1820. Dort befindet sich auf dem eindrucksvollen Mont St. Michel das Hauptquartier der Geschichtshüter und Jake lernt weitere Mitglieder der Organisation kennen. Als sich drei junge Agenten (Charlie, Nathan und Topaz) bereit machen, um auf die Suche nach seinen Eltern zu gehen, schleicht Jake sich heimlich mit an Bord jenes Schiffes, mit dem die Reise durch die Zeit angetreten werden soll, kann er doch nicht nur die ganze Zeit untätig herumsitzen. Bis seine Anwesenheit bemerkt wird, ist es bereits zu spät und so reist Jake mit ins Jahr 1506, wo die vier jungen Helden einem grauenhaften Komplott auf die Spur kommen. Wird es ihnen gelingen, Jakes Eltern zu retten und Prinz Zeldts Plan zu vereiteln?

Wieder einmal war es das wunderschön gestaltete Cover, das meine Aufmerksamkeit auf sich zog: Das Symbol der Geschichtshüter, welches ebenfalls in der Geschichte Erwähnung findet, dominiert den Umschlag zusammen mit einem geprägten Titel. Auch Mont St. Michel findet seinen Platz. Und auf der Rückseite kann man sogar einen Blick auf die vier Helden des Buches werfen und hat so eine gute Vorstellung der einzelnen Personen. Nach einem – trotz der Entführung von Jake gleich zu Beginn – etwas schleppenden Anfang, hat mich das Buch dann doch sehr in seinen Bann gezogen und es war schnell durchgelesen. Der einfache, aber durchaus gute Schreibstil, hat dies dabei noch zusätzlich unterstützt. Ein weiterer, interessanter Aspekt des Buches ist, dass der Autor einige historische Fakten in die Geschichte mit eingestrickt hat, so dass man neben dem Lesevergnügen auch noch etwas lernt.

Damian Dibben hat hier ein paar wirklich interessante Charaktere entworfen, die man schnell ins Herz schließt. Da wäre natürlich Jake, der sich anfangs eher recht kopflos in die ganze Sache stürzt, sich aber im Laufe des Buches zu einem ziemlich begabten Agenten entwickelt. Topaz ist das einzige Mädchen der Truppe und bei diesem Auftrag die Einsatzleiterin. Mit ihrer Schönheit verdreht sie Jake recht schnell den Kopf, doch hütet sie auch ein dunkles Geheimnis. Der äußerst sympathische Charlie ist so etwas wie ein kleiner Professor und wird beinahe auf Schritt und Tritt begleitet von seinem Papagei, der sich im Laufe des Buches als äußerst hilfreich erweist. Und Nathan, der selbstverliebte Draufgänger, bewahrt auch in den schlimmsten Situationen einen kühlen Kopf.
Jeder hat so seine Eigenheiten, die man aber einfach lieben muss – ja, sogar Nathans Selbstverliebtheit.


Ab dem zweiten Drittel nimmt die Spannung schlagartig zu und hört im Prinzip bis zum Schluss nicht wirklich auf. Das Buch ist in sich eigentlich abgeschlossen, aber es sind einige Fragen offen geblieben und auch die Informationen über die einzelnen Charaktere sind recht rar gestreut, so dass man das Erscheinen des zweiten Teils – der übrigens im antiken Rom spielen wird – kaum erwarten kann.
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Amay

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BeitragThema: Re: Jake Djones und die Hüter der Zeit von Damien Dibben   Di Jul 22, 2014 10:54 pm

Jake Djones - In der Arena des Todes von Damian Dibben

Nachdem mich der erste Band um Jake Djones ("Jake Djones und die Hüter der Zeit") bereits in seinen Bann gezogen hatte, war es natürlich keine Frage, dass ich auch das zweite Buch lesen wollte. Vor kurzem durfte ich es dann endlich in den Händen halten! „Jake Djones – In der Arena des Todes“ ist am 14. Oktober 2013 im Penhaligon-Verlag erschienen und umfasst, wie sein Vorgänger, 352 Seiten. Ich danke dem Verlag herzlich, für das Rezensionsexemplar.

In seinem zweiten Abenteuer verschlägt es Jake und seine neuen Freunde Charlie und Nathan zuerst ins eiskalte Schweden des 18. Jahrhunderts, wo sie eine dringend benötigte Lieferung Atomium abholen sollen. Doch der Auftrag geht gründlich schief und die jungen Geschichtshüter müssen mit leeren Händen zum Mont Saint Michel heimkehren.
Mitten in die trübe Stimmung, die dort daraufhin herrscht, kommt in der folgenden Nacht ein kleiner Lichtblick: eine Meslith-Nachricht der verschollenen Topaz aus dem antiken römischen Reich mit einer verschlüsselten Botschaft. Sofort wird ein Team losgeschickt, um Topaz zu retten, aber auch um die Familie Zeldt daran zu hindern deren perfiden Plan auszuführen. Die Wahl fällt auf Nathan, Charlie und Jupitus Cole. Jake muss zu seiner großen Enttäuschung auf dem Mont Saint Michel bleiben, er ist noch nicht gut genug ausgebildet, findet Cole. Also fahren die drei ohne ihn. Doch kaum dort angekommen, werden sie in einen Kampf verwickelt und sind nach der Zerstörung ihres Schiffes erst einmal gestrandet. Eine weitere Mannschaft muss die äußerst beschwerliche Reise auf sich nehmen und diesmal ist Jakes Zeit gekommen. Denn nur Wächter in bester, körperlicher Verfassung können diese zeitliche Distanz überbrücken. Nach den notwendigen Tests steht fest, nur noch Jake und seine Tante Rose kommen dafür in Frage. Und so stechen sie kurz darauf in entsprechender Verkleidung in See und machen sich auf ins antike römische Reich. Wird es Jake und Rose gelingen, ihre drei Gefährten zu retten und die wahnsinnige Familie Zeldt aufzuhalten?

Damian Dibbens Schreibstil hat es mir wieder sehr einfach gemacht, dieses Buch nahezu zu verschlingen. Er schafft es, die Charaktere und die Umgebung so wunderbar zu beschreiben, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und das antike Rom nahezu vor seinem inneren Auge sieht. Die Charaktere machen in ihrem zweiten Abenteuer bereits eine gewisse Veränderung durch. Topaz beispielsweise scheint aufgrund dessen, was sie inzwischen alles erlebt hat, deutlich erwachsener und ernster. Und auch Jake kommt teilweise reifer rüber, auch wenn ich ihn mehr als einmal arg hätte schütteln können weil er mal wieder so kopflos handelt und so nicht nur sich selbst, sondern auch die Geschichtshüter in Gefahr bringt. Nathan und Charlie haben sich nicht so sehr verändert, aber das hat mich persönlich nicht gestört. Die beiden haben sich bereits im ersten Band in mein Herz geschlichen und ich mag sie ganz genauso wie sie sind. Dennoch würde ich gerne in den Folgebänden noch etwas mehr über die Vergangenheit von Jakes Freunden erfahren.

Das Cover ist sehr hübsch und passend gestaltet. Zwar passt es vom Stil her nicht wirklich zum ersten Buch, aber diesmal gefällt es mir persönlich besser. Es zeigt die vier jungen Geschichtshüter vor einer römischen Arena.

„Jake Djones – In der Arena des Todes“ ist eine wunderbare Fortsetzung der Reihe um die Geschichtshüter. Damien Dibben schafft es problemlos das Niveau des Vorgängers zu halten und lässt einen nun mit Spannung auf den dritten Teil warten, der im frühen China spielen wird.
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