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 Die Dämonenfängerin von Jana Oliver

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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Jan 24, 2013 5:56 am

^^und ich drehe durch^^ 3 Bände um seine Liebe zu finden, ist reine Folter
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LeFre



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Jan 24, 2013 7:03 am

Ich finde, die beiden hätten ruhig im 2. Band schon zusammen kommen können. Aber dann wäre wohl der Verlauf des 3. nicht so gewesen wie er von der Autorin geplant war...
nicht lesen, wenn ihr das Ende vom 2. Band noch nicht kennt:
 
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Amay

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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Jan 24, 2013 7:19 am

Ich hatte eigentlich fast fest damit gerechnet, dass sie schon zusammen kommen.
Aber vermutlich hast du recht. Das hätte dann vielleicht nicht zum Handlungsstrang gepasst.

Da bin ich auch echt gespannt!
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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Jan 24, 2013 7:54 am

Oh Gott ich will nicht Jana Oliver sein Very Happy wenn wir 3 schon so anfangen, will ich nicht wissen, wie die anderen Leser so reagieren Very Happy
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LeFre



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Jan 24, 2013 8:31 am

Hehe, ich auch nicht xD
Wobei Autorin bestimmt ein netter Beruf ist Smile
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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Jan 24, 2013 8:52 am

Stimmt, aber immer den Wünschen der Fans gerecht zu werden und der Druck...ajajaj ich glaube das wäre nichts für mich
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LeFre



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Fr Jan 25, 2013 5:23 am

Naja, ich glaube, man muss das einfach schon ganz im Kopf haben und darf sich dann nicht von den Fans unter Druck setzten lassen, weil die nen bestimmtes Ende wollen...
Mich würde glaube ich eher stören, das man die Bücher in einem bestimmten Zeitraum fertigstellen muss und deswegen auch schreiben muss, wenn man eigentlich nicht in Stimmung dafür ist.
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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Fr Jan 25, 2013 7:08 am

Genau das meine ich....vor allem denke ich, dass die Bücher auch Stimmungsabhängig sind... Das wäre für mich auch ein Problem...
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LeFre



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Fr Jan 25, 2013 7:35 am

Ach so.
Ja, das stimmt wohl...
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Elyssa

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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Mi Feb 20, 2013 10:10 pm

Der erste Teil hat mir richtig gut gefallen. Riley wirkt sympathisch und glaubwürdig und ich freue mich schon auf die Folgebände (die ich natürlich erst nach Ostern kaufen werde ;-)). Endlich mal ein Mädel, dass nicht schon mit 17 perfekt ist und sowieso niemandes Hilfe braucht, weil sie ja schon soo erwachsen ist und eh alles besser kann.

Und Irgendwie sieht Beck für mich aus wie Dean aus Supernatural, er fährt bloß das falsche Auto *lach*.

Ich bin ja mal gespannt, wie es mit den Nekromanten weitergeht. Die Vorstellung von Zombie-Dienern ist widerlich, wie heißen die eigentlich im Deutschen? In meiner Fassung waren es Deader *schüttel*.

Bloß den Deal ganz am Schluss fand ich blöd. Ich mag es einfach nicht, wenn Figuren mal eben wiederbelebt werden - auch nicht von Engeln. Überhaupt, über diese Engel würde ich auch gerne mehr erfahren. Einerseits scheinen sie ja sehr mächtig zu sein, können dann aber gegen die Dämonen selbst nicht ankommen. Hm, ob es da Verträge mit Luzi gibt? Irgendein Nichteinmischungs-Kontrakt? Reichlich Raum für Spekulationen. *hihi* ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung.


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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Mi Feb 20, 2013 10:34 pm

Du musst echt den 2. Teil lesen^^ ich will hier nichts verraten...ahhhh (Zwickmühle)^^
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Amay

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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Mi Feb 20, 2013 11:20 pm

Genau, kann ich Maria nur zustimmen.
Du musst den zweiten Teil lesen, Elyssa =)

Und wir warten gespannt auf den dritten Band Very Happy
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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Feb 21, 2013 10:03 am

der zum Glück relativ schnell wieder erscheint...
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LeFre



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Feb 21, 2013 10:10 am

Elyssa//
Ich kann mich Maria und Nina nur anschließen, du musst Teil 2 unbedingt lesen! Smile

Der 3. kommt ja schon im April, 25. wenn ich mich nicht irre...
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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Feb 21, 2013 10:14 am

Schaut einfach bei unserer "Neuerscheinungsecke" rein. Da sind einige Bücher aufgelistet und definitiv ist auch die Dämonenfängerin im April zu finden Smile
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Amay

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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Do Feb 21, 2013 8:22 pm

Ja, zum Glück =)
Ich zähl ja schon fast die Tage bis dahin xD
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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Mo Feb 25, 2013 5:52 am

Maria//
Ja, ich weiß. Ich war nur gerade vom iPod on und hatte keine Lust nachzuschauen. Das ist damit immer so umständlich Wink
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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Mo Feb 25, 2013 9:45 am

Lena//

Nee ich meine ja nicht speziell dich, Lena Smile Das war nur son Wink mit dem Zaunspfahl für alle Wink
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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   So Mai 12, 2013 11:12 pm

Höllenflüstern von Jana Oliver

Ich habe heute das große Vergnügen ein wunderschönes Buch vorstellen zu dürfen. „Höllenflüstern“ von Jana Oliver ist der dritte Band der „Riley Blackthorne – Die Dämonenfängerin“-Reihe, der beim Fischer Verlag erschienen ist. Ich möchte mich für das Rezensionsexemplar recht herzlich bedanken. Wie man Armageddon verhindern kann, kann man auf diesen 488 Seiten erfahren.

Rileys Leben wurde in ihren Grundfesten erschüttert: Ihr Vater wurde von dem Höllenfürsten persönlich reanimiert, Beck hat eine neue Flamme, die ihr und den Dämonenfängern das Leben schwer macht, dann ist auch noch der Vatikan hinter ihr her und Ori, der gefallene Engel, hat sie entjungfert damit sie ihm ihre Seele überlässt. Und zu allem Überfluss muss sie den Weltuntergang verhindern, weil sie Simon retten wollte und dem Himmel diesen Gefallen schuldet. Wer wäre da nicht überrascht, wenn Riley einfach den Kopf unter die Decke stecken würde? Doch sie kämpft unerbittlich weiter. Denn immerhin muss geklärt werden, wer an den gefälschten Weihwasserflaschen Schuld ist. Und was wäre eine Spionageaktion ohne ihren besten Freund Peter? Ausgerüstet mit der richtigen Technik, gehen Riley und Peter der Sache auf die Spur. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Jäger sind hinter ihr her und haben ein Druckmittel: Beck. Auch wenn sich Riley ihre Gefühle für ihn nicht eingestehen will, möchte sie ihn trotzdem nicht in Gefahr bringen und stellt sich ihren Widersachern. Womit keiner bei dem Verhör gerechnet hat, ist, dass Riley von der Hölle und vom Himmel beansprucht wird. Das zeigen deutlich zwei Male auf ihren Händen. Doch der Vatikan beschließt, dass sie Riley erst einmal laufen lassen wollen. Sie muss zwar bei dem Großmeister Stewart wohnen, doch es gibt definitiv schlimmere Dinge. Zum Beispiel mit Beck weiter den Weihwasserskandal zu lüften und mit ihm gemeinsam alleine auf dem Dach einer Fabrik zu warten bis der beobachtete Lastwagen endlich losfährt und sie ihn verfolgen können. Doch dank ihren Streitereien verlieren sie ihn aus den Augen. Beck fühlt sich schon im Recht als er Riley eröffnet, dass er die nächste Nacht ohne sie losziehen wird, da entdeckt Riley den Lieferwagen... Wird es Riley schaffen die Geheimnisse zu lüften und den Weltuntergang zu verhindern?

Als ich mit dem lesen des 3. Bandes begonnen habe, war ich sehr gespannt, denn den 2. Band fand ich stellenweise sehr langatmig. Deswegen ging ich mit gemischten Gefühlen an das Buch. Aber ich wurde überrascht. „Höllenflüstern“ ist so ganz anders als sein Vorgänger. Das fängt schon bei der Spannung und der Handlung an. Es war wirklich auf jeder Seite Action und Spannung. Das Lesen wurde einem somit versüßt und definitiv erleichtert, denn man merkte gar nicht, dass man zum Beispiel schon 200 Seiten gelesen hat. Riley wurde auch viel sympathischer und vor allem interessanter. Während sie im zweiten Band mehr weinte als zu handeln, war sie im 3. Band entschlossener und kampfbereit. Sie beschwerte sich nicht mehr über ihr Los, sondern handelte nach besten Wissen und Gewissen. Riley ist nicht länger das kleine Mädchen, das sich sonst immer rumschubsen lässt, sondern tritt sogar dem Vertreter des Vatikan entgegen. Auch ihre Beziehung zu Beck verändert sich zum positiven. Obwohl beide von Außenstehenden einen Schubs in die richtige Richtung brauchen, nähern sie sich im Laufe des Buchs an. Und das sehr glaubwürdig. Beck und Riley haben einer dieser ganz besonderen Beziehungen, die im Buch sehr gut rüber kommt. Riley kann sich mit ihm nicht so frei unterhalten wie mit Peter und ich denke fast jeder von uns kennt eine Person, bei der es uns auch so geht. Beide machen eine erhebliche Entwicklung zu ernstzunehmenden Personen durch – ohne große Gefühlsschwankungen, wie es in den vorherigen Bänden der Fall war. Die Unsicherheiten stehen ihnen nicht länger im Weg und das bringt Jana Oliver sehr gut rüber. Was ich auch sehr schön finde, ist, dass sie uns viel Spielraum für Spekulationen und Fantasie lässt. Manche Autoren verzetteln sich mit Beschreibungen, doch Sie spart hierbei am richtigen Ende. Der Leser bekommt wichtige Details über die Personen, Dämonen und Umgebungen, aber nicht so sehr, dass sie einem die Illusionen nimmt. Auch die Nebenfiguren wachsen einem sehr ans Herz. Es ist wirklich ergreifend, wie man leidet, wenn einer der Nebenfiguren stirbt, obwohl der Charakter nur einmal im Buch eine aktive Rolle gespielt hat. Auch das Cover ist wunderschön gestaltet und passt zum Inhalt des Buchs. Alles in allem ist „Höllenflüstern“ um Längen besser, als sein Vorgänger und ich kann es jedem empfehlen, der eine gute Dämonenjagd zu schätzen weiß.

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Selene



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BeitragThema: Re: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver   Di Okt 22, 2013 7:35 am



Riley Blackthorne-Die Dämonenfängerin-Engelsfeuer von Jana Oliver

Ich liebe ja Bücher, in denen sich eine Frau in einer Männerdomäne behaupten muss. Und diese Begebenheit fand ich in der Reihe „Riley Blackthorne – die Dämonenfängerin“ von Jana Oliver. Deshalb war ich wirklich glücklich, als mir der Fischer Verlag ein Rezensionsexemplar vom letzten Teil der Reihe zuschickte, für das ich mich recht herzlich bedanken möchte. „ Riley Blackthorne – die Dämonenfängerin – Engelsfeuer“ gab mir die Gelegenheit auf 531 Seite ein letztes Mal mit Riley in die Schlacht zu ziehen und mich in ihre Welt mitreißen zu lassen.

Die Schlacht auf dem Friedhof ist geschlagen. Der Vatikan zieht seine Dämonenjäger zurück und Riley kann erst einmal durchatmen – möchte man denken. In Wahrheit haben die Probleme gerade erst begonnen. Rileys Seele gehört immer noch Ori und als ihr Herr kann er ihr befehlen was er will. Ihr Ex-Freund Alan rückt ihr immer noch auf die Pelle und wo sie in der Sache mit Beck steht, weiß sie immer noch nicht. Nach einem Streit mit ihrem „Dorftrottel“ sucht sie Rat beim Großmeister Stewart. Dieser eröffnet ihr, dass sie Beck auf der Reise in seine Vergangenheit begleiten soll. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass das den beiden nicht passt. Doch gegen den Befehl eines Großmeisters kann man nicht widersprechen. Und so machen sich Beck und Riley in Becks Truck auf den Weg nach Sadlersville. Riley merkt schnell, dass Beck in seiner alten Heimat nicht gerade beliebt ist. Er muss sich nicht nur mit dem Kleinstadt-Getratsche auseinander setzen, sondern auch auf Riley aufpassen. Denn sein lang gehütetes Geheimnis hat ihm einige Feinde eingebracht. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, müssen sich die beiden noch mit Becks Mutter auseinandersetzen, die alles andere als liebenswürdig ist. Da er aber ihr letzter Angehöriger ist und sie im sterben liegt, bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sie im Krankenhaus zu besuchen. Nachdem Becks Mutter Riley über die Maßen beleidigt hat und ihr auch noch eine schreckliche Geschichte über die Vergangenheit ihres Sohnes erzählt hat, muss Riley den ersten Schock erst einmal überwinden. Denn welche liebende Mutter würde ihren Sohn im Moor aussetzen um ihn seinem Schicksal zu überlassen? Schnell merkt sie, dass Becks Mutter nichts mit ihrer herzensguten Mutter gemeinsam hat. Wie konnte Beck das alles nur überleben? Auch die nächsten Wochen sind kein Zuckerschlecken. Denn auch Zuhause in Atlanta läuft es nicht rund. Die Hexen bekriegen sich mit den Nekromanten und der zwanghafte Frieden ist ein Drahtseilakt. Doch Rileys Gedanken drehen sich nur um ihren geliebten Beck und als er plötzlich verschwindet, setzt Riley Himmel und Hölle in Bewegung um ihn zu finden. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Ich war einerseits sehr froh, als ich den letzten Band der Reihe „Riley Blackthorne – die Dämonenfängerin“ in den Händen hielt, aber auch sehr traurig. Immerhin ist es das Ende dieser sehr außergewöhnlichen und brillanten Reihe. „Engelsfeuer“ erzählt wie seine Vorgänger die Geschichte der bisher einzigen Dämonenfängerin, Riley Blackthorne, und das sehr fesselnd. Ich wollte eigentlich erst einmal 100 Seiten lesen, weil es schon 1 Uhr in der Nacht war, aber es war mir unmöglich aufzuhören. Und so war ich um 6 Uhr früh total übermüdet aber sehr glücklich, weil ich „Engelsfeuer“ komplett durchgelesen hatte. Und dieses Verhalten spricht ja schon für sich. Das Buch ist Spannung pur. Es passiert eigentlich immer etwas, so dass man immer wissen möchte, wie das Abenteuer ausgeht und wenn man das dann weiß, wird man schon in das nächste Abenteuer gezogen.
An „Engelsfeuer“ fand ich besonders großartig, dass sich das Buch sehr mit der Liebesgeschichte von Beck und Riley beschäftigt. Man merkt förmlich wie die beiden langsam ihre Schutzschilder fallen lassen und sich endlich eingestehen, dass sie sich lieben. Natürlich hören sie nicht auf sich ab und zu mal zu necken, aber das ist es, was diese Liebe so wunderschön macht. Es ist keine sinnlose Aneinanderreihung von irgendwelchen kitschigen Liebesbekenntnissen, sondern eine realistische Liebe, in der die beiden Protagonisten immer noch sie selbst bleiben. Natürlich durchleben sie einige Veränderungen, aber nicht so, dass das Buch und die Charaktere unrealistisch werden.
Riley ist einer meiner Lieblingscharaktere aus allen Büchern, die ich jemals gelesen habe. Denn mit ihr kann ich mich am besten identifizieren, auch wenn ich keinen Dämonenfänger als Freund habe. Sie sucht ihren Platz in der Welt und vorallem in einer Männer dominierten Arbeit. Sie braucht viel Kraft sich gegen ihre Kollegen zu behaupten und gibt nie auf. Egal was das Schicksal noch für sie geplant hat, sie lässt sich nicht unterkriegen und zeigt immer wieder, dass sie kein ängstliches Mädchen ist. Doch die liebe zu Beck und ihren Freunden erdet sie und bewahrt sie davor, innerlich zu Stein zu werden. Denn ob es der Tod ihrer Eltern, der Kampf gegen Dämonen oder ihre Pleiten bei Männern ist, sie musste mit ihre jungen Jahren schon einiges miterleben.
Diese Stärke und die Liebe zu ihren Freunden macht sie für mich so liebenswürdig. Auch diese erwachsene Art kommt einem nicht unrealistisch vor. Beck jedoch kommt ab und zu nicht damit klar, dass Riley nicht mehr das kleine Kind von früher ist. Er ist eine sehr einnehmende Person. Das habe ich daran gemerkt, dass er sich nach und nach nicht nur in Rileys sondern auch in mein Herz geschlichen hat und es für sich beansprucht hat. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und übertreibt es manchmal mit seiner Vorsicht. Doch das ändert nichts daran, dass er Riley über alles liebt. Die Unsicherheit mit ihr und der Gedanke, dass er nicht liebenswert wäre, weil er ja seiner Auffassung nach zu viele Fehler hat, macht ihn zu einem herzlichen und gütigen Charakter, der sich immer vor Augen führt, was er verlieren kann. Und ich bin der Meinung, dass sich jedes Mädchen glücklich schätzen kann, wenn sie einen Freund mit diesen Eigenschaften findet.
Auch die anderen Charaktere sind liebenswürdig, wie Stewart oder Peter und viele andere.
Die Handlung ist wie immer außergewöhnlich und herzergreifend. Doch dabei kommen Action und Spannung definitiv nicht zu kurz.
Das Cover zeigt Riley mit einer Weihwasserkugel. Ich denke sie befindet sich im Moor, welches in der Geschichte eine größere Rolle einnimmt. Wie immer ist die Szenerie passend zur Handlung gewählt und auch wenn man den Schutzumschlag abnimmt, zeigt sich dem Leser diese Szenerie und keine schwarze Einöde wie bei vielen anderen Büchern, bei denen nur der Schutzumschlag wunderschön ist.
Ich kann „Riley Blackthorne – die Dämonenfängerin – Engelsfeuer“ von Jana Oliver jedem ans Herzen legen, der auf der Suche nach einer fesselnde Geschichte ist mit der man die Nacht zum Tag machen kann.

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